All about the phaboulos making of the videoclip!

....Coming soon in english.....

Hier erfahrt ihr alles über unseren Phabulösen Videodreh mit der 38+13, der wohl geilsten Phantom F4F dies je gab!

 

Zum Download des Songs:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Daps&field-keywords=voltraid

 

https://play.google.com/store/search?q=voltraid&hl=de

 

Ebenso erhältlich auf Itunes, Spotify usw...

Part II geschrieben von Flo

Ja, tatsächlich, da stand Sie! Der Star des Videos! Normalerweise sind ja die Musiker die Stars, aber diesem beeindruckenden und geschichtsträchtigen Flugzeug die Schau zu stehlen, ist einfach nicht möglich!

Erstmal völligst planlos und unkoordiniert stellten alle ihre Fahrzeuge ab und man versammelte sich willkürlich um „Mighty Rhino“, die irgendwie eine magische Ausstrahlung auf jeden ausübte!

Und auch denjenigen die vorher noch nie die Gelegenheit hatten so einen Jet aus der Nähe zu betrachten, wurde nun klar, dass es was ganz Besonderes werden wird, was wir da machen die nächsten beiden Tage!

Als nächstes ging es schon an die Koordination der Abläufe. Die Jungs von Mfour sprachen sich mit „Q“ ab, was möglich ist und was nicht. Die Forderungen waren hoch und Einiges musste leider ein Hirngespinst bleiben, auch wenn es noch so schön gewesen wäre. Sah man doch schon äußerst überforderte Gesichtsausdrücke seitens unseres Piloten. „Wir müssen in den Tower und dort Funkverkehr filmen“ hies es. Puh! Ich bereitete mich schon auf den Moment vor, wenn es ihm zu bunt werden würde und er uns darum bittet, jetzt wieder zu verschwinden!          

Aber geduldig beantwortete er alle Fragen, funkte, telefonierte und machte was möglich war. Aber auch wir hatten genug mit unserem eigenen Gerödel zu tun und mussten erstmal schauen, dass wir das Equipment ausladen und entsprechend vor dem großen Vogel platzieren, dass es auch nach was aussieht. Bei einer Videoproduktion spielt man zwar „Playback“, aber man braucht trotzdem Strom für die Musikanlage und ganz wichtig: Für die Kaffeemaschine!

Wegen der Perspektive mussten wir alle noch mal umparken, aber dann füllte sich der Boden hinter den Kameras ganz schnell mit allem Möglichem von Zeug wie: Kabel, Scheinwerfer, Nebelmaschine, Laptops, Kameraequipment, Gitarren usw… Es glich stets einem Hindernislauf sich da durch zu schlängeln.

Dann der erste Schockmoment:

Rauch stieg aus einer der Boxen, die uns mit dem Phantom Song beschallen sollten!

Aber was war passiert? Um uns auf der Startbahn autark mit Strom versorgen zu können, hatten wir ein Stromaggregat dabei. Anscheinend hatte dieses zu viel Strom in die Anlage gepumpt und es kam zu einem Kurzschluss. Ok, eine Box würde auch ausreichen, aber wo kriegen wir jetzt Strom her? Da kam uns „Q“ zur Hilfe und verlegte eine ewiglange Verlängerung vom Ausbildungsgebäude herüber zum Filmset. Perfekt! Endlich konnte auch meine Kaffeemaschine angeschlossen werden, ohne das es Aussetzer gab!

Eine der wichtigsten Requisiten dieses Drehs, waren die Fliegerkombis, die uns „Q“ besorgt hatte. Natürlich mit den entsprechenden Patches dazu!

Für alle ein cooles Gefühl, sowas mal anhaben zu dürfen. Daniel, Michael und ich hatten uns sogar noch die passenden RayBan Aviator Mega 80ger TopGun Poser Sonnenbrillen besorgt um das Bild zu vervollständigen.  Wenn dann richtig!

 

Ich musste auch neidvoll anerkennen, dass unser Drummer wirklich saucool aussah in der Klamotte!

Und dann war es endlich soweit, wir stellten uns für die erste Szene auf. Amps und Drums vor dem rechten Flügel, die Jungs davor und ich auf dem Flügel drauf. War gar nicht leicht da hoch zu kommen, aber ein tolles Gefühl, dann auf der Tragfläche dieses einzigartigen Jets zu stehen!   

Vorher musste „Q“ aber noch mal funken, um der Feuerwehr mitzuteilen, dass es auf der Nordbahn nicht brennt, sondern nur ein paar verrückte Filmleute dabei sind, mit einer Nebelmaschine ein paar noch verrücktere Rockmusiker zu filmen.

Dann kam das erste Mal der berühmte Ausspruch: „Und Action!“

Ab jetzt hies es Posen, Posen, Posen und: Achja, Posen!

Der Song lief immer wieder durch und alle Beteiligten brauchten nach jedem Take eine kleine Pause. Vor allem ich, will ich noch unter den Nachwirkungen meiner Gehirnerschütterung litt, die ich mir ein paar Tage davor zugezogen hatte. Auch das  Filmteam gab alles. Sie krochen auf dem Boden, kamen auf uns zu gerannt und verbogen sich. Aber es half alles nichts, wir hatten nicht viel Zeit und es wurde immer wieder durchgezogen. Positionswechsel, Kamerawechsel, Equipment abbauen, woanders wieder aufbauen. So ging es den ganzen Vormittag.

Am Nachmittag kam dann das erste Highlight. Ein Eurofighter machte einen Testflug und  auf einen Schlag, wurde es ohrenbetäubend laut, als das Technikwunder über uns drüberflog, sofort danach nach links wegbrach um in dieser niedrigen Flughöhe nicht über Manching zu fliegen. Bei diesem Manöver riss er anscheinend sein Gas nochmal voll auf, denn es vibrierten einem die Organe im Körper von der ungeheuren Geräuschkulisse. Es sah aus, als hätte der Pilot die Handbremse gezogen um links um eine Kurve zu driften. Was für eine schier grenzenlose Power! Die Phantom ist zwar mein Liebling, aber was der Eurofighter da grade für eine beeindruckende Performance hingelegt hat war nur noch krass! Besser konnte es nicht kommen!

Part I- Geschrieben von Flo

Am 08.10.2015 war er endlich da, der Tag X, die Stunde 0, der D-Day, der Phantom  - Day! Von langer Hand vorbereitet, lang ersehnt!  In aller Herrgottsfrühe ging es los, die Beteiligten trafen sich vor dem Haupttor der geschichtsträchtigen Wehrtechnischen Dienststelle, kurz der WTD-61 in Manching. Mit dabei waren die drei Videojungs von M-Four Pictures, Dominik, Michel und Marius,  die beiden Fotografen Wolfgang und Rudi Bock (meine Brüder), natürlich Voltraid und der Held der nächsten beiden Tage und der Mann, der uns das alles erst ermöglichte:

Testpilot Oberstleutnant Stefan "Q" Ritter

Er flog die Phantom von 1990- 2013, absolvierte als letzter deutscher Pilot den letzten Flug einer deutschen Phantom, der 38+13 der WTD-61 und kennt somit diesen legendären Jet wie kaum ein anderer!

Nach einem kurzen militärisch sachlichen Abgleich der Namensliste, ging es in Kolonne durch das Tor der Wache in Richtung Nordbahn. "Q" meinte, dass seine Mechaniker noch ein anderes Problem lösen mussten und die 38+13 erst noch kommen würde. Aber als wir uns so durch die gut bewachsene Anlage, vorbei an einer aufgespiessten F-104, einem Huey, dem mächtigen Tower usw. schlängelten und dem westlichen Ende der Nordbahn immer näher kamen, sah ich von weitem schon etwas schwarz oranges da stehen. Mein Herzschlag beschleunigte sich merklich, ich stellte fest, dass ich das Lenkrad immer fester umklammerte, als dieser kleine orange-schwarze Punkt in der Ferne näher kam! Schliesslich konnte ich es eigentlich bis zu diesem Punkt eigentlich gar nicht glauben, dass das alles wirklich passiert!

Aber da stand sie. Was für einen atemberaubenden Anblick dieses Flugzeug jedesmal wieder bot, ist unglaublich!